DEE NASTY




BANLIEUE:  Paris .......................... CREW:  Zulu Nation .......................... LABEL:  Disques Pirates






BIOGRAFIE:

Ohne ihn hätte sich die Hip Hop Kultur in Frankreich niemals so schnell entwickelt. Ohne ihn hätte es die legendären, ersten Pariser Block Partys niemals gegeben und ohne ihn hätten Artists wie NTM oder DJ Cut Killer vielleicht nie den Sprung aus dem Underground geschafft. Natürlich ist die Rede von dem 1961 geborenen Pariser DJ Dee Nasty, dem grössten Pionier den es in Sachen Hip Hop jemals in Frankreich gegeben hat. Bereits Ende der 70er Jahre ist er als DJ im Pariser Raum unterwegs und huldigt seiner Liebe zum Funk und Soul. 1984, als auch in den USA die Hip Hop Kultur noch in den Kinder Schuhen steckt, veröffentlicht Dee Nasty, mit "Paname City Rappin", den ersten französischen Rap Release und schon ein Jahr später beginnt er die Block Partys von Paris zu veranstalten, die heute ähnlich legendär sind und gleichzeitig so wichtig waren, wie die in New York. Er holt damalige Superstars wie Public Enemy oder L.L.Cool J. auf seine Jams und 1986 wird er von Afrika Bambaataa zum King Zulu der Zulu Nation ernannt. Nach seiner nicht ganz legalen Tätigkeit bei einigen Piratensendern, wechselt Dee Nasty 1987 zu Radio Nova, wo er die erste, landesweit ausgestrahlte, Hip Hop Radioshow "Deenastyle" moderiert. Ausserdem wird er im gleichen Jahr zum Resident DJ im ersten Pariser Hip Hop Club "Globo" und gewinnt sowohl den französischen, als auch den europäischen DMC Titel. In seiner Radiosendung haben Acts wie Assassin oder MC Solaar ihre ersten Medienauftritte und die Jungs von NTM feiern 1989 als Stammgäste bei Dee Nasty ihren ersten Release "Je Rappe". 1991 cutet er fleissig auf IAM's Debüt Album "Planète Mars", er wird 4 mal hinter einander DJ Champion in Frankreich und geht mit Leuten wie Ice-T, Public Enemy oder der Soul Sonic Force auf Tour. Auch als Producer macht er sich einen guten Namen und schustert Remixe für Old School Grössen wie Grandmaster Caz oder arbeitet zusammen mit Acts wie den Beastie Boys. Er ist an der Organisation des ersten Hip Hop Festivals in Moskau beteiligt, er nimmt an Ausstellungen in Monte Carlo über Popkultur teil und er gründet sein eigenes Label Funkzilla, auf dem er unendlich viele Mixtapes und Compilations raus haut. Dee Nasty legt auf dem Jazzfestival in Montreaux auf und begleitet Teile des Buena Vista Social Club auf deren Welt Tournee. Mittlerweile hat er sein eigenes Label in Disques Pirates umbenannt und obwohl "Dr. Old School", wie er sich selbst oft in seinen berühmten Radioshows nennt, kontinuierlich VÖs präsentiert, legt er immer noch fast jedes Wochenende irgendwo auf der Welt seine Funk, Soul und Hip Hop Sets auf. Zuletzt dropt er 2005 sein Mixtape "Underground Forever".



DISCOGRAFIE:

  
      PANAME CITY RAPPIN (1984)



   01. Warning
02. Pousse Les Bass
03. Guerrière Pour La Paux
04. Feeling Better Together
05. Wild Cuts
06. Le Temps Qui Passe
07. Dancing In The Gethetto
08. To All Hip Hop Lovers
09. Zulu Funk
10. Alliance Latine
11. Etat D'Urgence
12. I Ain't Got Enough Money
13. I'M A Soul Man
14. Deep Heat
15. Ton Sourire
16. Liza
   17. Non Stop Hip Hop
18. Human Beat Boxologie
19. You Can Make It













            DEE NASTY (1991)



   01. Opening (ft. Fat)
02. Here We Come
03. A Nos Amis
04. Opportunity (ft. Marina Xavier)
05. Le Mouve'Ment!?
06. New York Is The Old School
07. Never Justify
08. Hip Hop Short Spot
09. Connecte Ton Intellect (ft. Aro)
10. Looking For A Fight
11. Soyez Responsable (ft. Brigitte Dao)
12. Can't Get Enough
13. Soul Divine (ft. Divine Soul)
14. How Do You Feel
15. Mismatched (ft. Marina Xavier)

            DEENASTYLE (1994)



   mit Tracks von u.a. DMX, Masta Ace, Planet Asia, Looptroop, Big L, Redman, Jay-Z.....
             NASTYCUTS (2000)



   01. I Give You All
02. Hip Hop Tradition (ft. Kalash & Solo)
03. Bum Rush (ft. Dynamax)
04. Playa Hata
05. Ding dong (ft. Octobre Rouge)
06. Pirates (ft. Scienz of Life)
07. J'ai Tout (ft. Kaina)
08. Blazing Trails (ft. Apani)
09. Space Is The Place
10. Je N' Suis Pas Celui (ft. Saxo)
11. Peace And Unity (ft. Dynamax & Grandmaster Caz)
12. Juste Un Beat
13. The Looking Glass (ft. Antipop Consortium)
14. La Poesia (ft. Kaina)
15. Etat De Grace
16. La Jalousie (ft. 1.9 Killer)
   17. At Close Range (ft. Kombo)
18. Au Fond De Toi (ft. Doudou Masta & Sista D)
19. Scratch To The Funk
20. 3 Heures Pour Poser (ft. Saian Supa Crew)
21. Fandanga Dengue (ft. Anga)
22. Zulu Forever










             NASTYNESS (2001)



  
        NASTYCUTS VOL.2 (2004)



   01. Underground Forever Intro
02. Underground Zero (AMS Crew)
03. Now & Then (The Understudies)
04. Virgo (Family Tree)
05. The Name's Bill (Ill Bill)
06. Certified (Diverse)
07. Can You See What I See (Ras Kass, Hi-Tek, Pharoahe Monch)
08. Grown Folks (Fakts One)
09. D.O.A. (The UN)
10. Atmosphere (Crush One)
11. Get Live (J-Live)
12. Robin Hoodz (Maylay Sparks)
13. When I Rock (Spectac)
14. Clap Ya Hands (Akrobatik)
15. Volume (Libretto)
16. They Don't Know (Spittin Python)
   17. Can I Turn Up (Aphletik & A. Wilson)
18. Make You Wanna (Perverted Monks)
19. Lost Your Mind (Aceyalone
20. Digi Warfare (Masta Killa)
21. Hold Dat (Prince Po)
22. Profitless Thoughts (MF Doom)










     UNDERGROUND FOREVER (2005)



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